Der Löwenzahn
Der Löwenzahn ist fast jedem bekannt, genauso wie die Pusteblume. Doch wie wird aus den gelben Löwenzahnblüten eine Pusteblume? Probiert unser Naturexperiment unten aus und entdeckt es selbst.
Wusstet ihr auch, dass Löwenzahn essbar ist und vielen Insekten als Nahrung dient? Einen leckeren Frühlingssalat mit Löwenzahnblättern findet ihr in Paulas Kräuterküche.
Wissenswertes über den Löwenzahn
Wenn der gelbe Löwenzahn verblüht, dann verwandelt er sich in die beliebte Pusteblume mit unzähligen vielen Samen. Der Löwenzahn sieht auf der Wiese nicht nur schön aus, er ist auch sehr gesund. Jetzt im Frühling, wenn der Löwenzahn noch jung ist, könnt ihr seine schmackhaften Blätter pflücken und einem Salat beigeben. Die Blätter sind am Rand gesägt und sehen beinahe aus wie die Zähne eines Löwen, daher hat die Pflanze auch ihren Namen „Löwenzahn“. Später, wenn die Blätter älter werden, schmecken die Blätter bitter. Aber ihr könnt sie trotzdem noch essen, auch wenn sie nicht mehr ganz so gut schmecken.
Auch die gelben Blüten könnt ihr in Salate, Gemüse oder auf dem Brot verwenden. Sie sehen nicht nur hübsch aus, sie schmecken auch gut. Einfach die gelben Blütenblätter aus dem grünen Blütenkelch zupfen und in den Salat mischen oder einfach euer Brot damit garnieren. Probiert es aus!
Vom Löwenzahn zur Pusteblume
Besonders interessant ist die Verwandlung der gelben Blüte zur Pusteblume. Das könnt ihr selbst erleben und beobachten.
Pflückt ein paar Löwenzahnblumen, die bereits fast verblüht sind. Stellt die verblühten Blumen in eine Vase und beobachtet nun die nächsten Tage was passiert:
Die Blüten schließen sich und nach ein paar Tagen fallen die vertrockneten gelben Blütenblätter als Büschel ab. Sichtbar ist nun ein weißer Flaum. Langsam nach mehreren Tagen öffnen sich die Blumen nach und nach zu Pusteblumen.
Was ist ein Herbarium?
Dein Sammelbuch
Ein Herbarium ist ein besonderes Sammelbuch für Pflanzen. Darin werden Kräuter und Blumen gesammelt, getrocknet und festgehalten – mit Platz für Beobachtungen, kleine Zeichnungen und eigene Gedanken. So lernen Kinder, Pflanzen genauer wahrzunehmen und die Natur mit allen Sinnen zu entdecken.
Mit dem Gänseblümchen zeigt dir Paula Schritt für Schritt, wie ihr euer erstes Herbarium gestaltet.
Das Gänseblümchen ist eines der ersten Kräuter, die Kinder entdecken – zart, vertraut und voller kleiner Wunder. Mit diesem kostenlosen Herbarium begleitet Paula euch Schritt für Schritt dabei, das Gänseblümchen zu sammeln, zu trocknen und festzuhalten.
Im Herbarium findest du eine kindgerechte Anleitung zum Sammeln und Trocknen, Platz zum Einkleben, Malen und Ausfüllen und eine liebevoll gestaltete Herbariumseite zum Ausdrucken. So entsteht ein kleines Kräuterbuch, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Erinnerungen sammelt.
Sammeln
Pflücke ein schönes Gänseblümchen an einem sonnigen Tag, wenn es trocken ist. Achtung: Bitte nicht den Stengel kürzen, weil dieser mit den Blättern des Gänseblümchens endet.
Zwischen Papier legen
Lege das Gänseblümchen zwischen zwei saubere Blätter Papier (z. B. Löschpapier oder Druckerpapier). Lege das Papier mit dem Gänseblümchen in ein dickes Buch.
Trocknen lassen
Beschwere das Buch mit weiteren Büchern oder einem schweren Gegenstand und lasse es 7–10 Tage trocknen.
Kontrollieren
Nimm das Gänseblümchen vorsichtig heraus, wenn es vollständig trocken und flach ist. Wenn du dir unsicher bist, lass es lieber einige Tage länger im Buch zum Trocknen.
Ab ins Herbarium
Klebe das Gänseblümchen in dein Herbarium und beschrifte es mit Namen, Fundort und Datum. Wie das aussehen kann, siehst du unten auf der Abbildung.
Einheften
Suche dir einen schönen Ordner, in dem du dieses und weitere Herbarien für andere Kräuter einheften kannst. So einsteht dein persönlicher Sammelband.
Wenn ihr Lust habt, noch mehr Kräuter mit Paula zu entdecken:

In unserem Shop findest du das komplette Herbarium-Paket mit allen Kräutern aus Paulas Buch – ideal zum Weiterführen, Sammeln und Wachsenlassen eurer eigenen Kräuterwelt.






